Allianz, einer der größten Investoren Deutschlands, treibt Kohleausstieg voran, wenn es schon die Bundesregierung nicht tut

Allianz wird ab sofort keine Minen und Kohlekraftwerke mehr versichern, um so aktiv zu den Klimazielen des Pariser Klimaabkommens beitragen zu können. Schon seit 2015 investiert Allianz nicht mehr in Unternehmen deren Umsatz zu mehr als 30% mit Kohlestrom oder dem Abbau von Kohle erwirtschaftet wird. Dieser Prozentsatz soll sich bis 2040 auf 0% senken und Allianz selbst strebt an bis dahin klimaneutral zu wirtschaften.

Allianz schließt sich damit den Versicherungskonzernen Zürich und Axa an, beide haben den Entschluss aus der Kohlefinanzierung auszutreten und zu divestieren schon getroffen.

Der Divestment Trend nimmt schon seit längerem an Fahrt auf. Das Ziel dahinter ist unethische und nicht nachhaltige Aktien abzustoßen und damit die von fossilen Energien profitierenden Konzerne und deren politischen Einfluss zu schwächen. Laut Fossil Free Deutschland haben sich weltweit um die 884 Konzerne, Universitäten und Stadträte dazu verpflichtet über 6 Billionen Dollar aus dem Öl-, Kohle- und Gassektor zu ziehen.

Dazu gehören zum Beispiel der Rockefeller Brothers Fund, Norwegian Sovereign Wealth Fund und eine ansteigende Zahl von Universitäten aus Großbritannien und USA. In Deutschland haben sich bis jetzt hauptsächlich Städte dem Divestment verpflichtet sowie verschiedene Pensionsfonds und glaubensbasierte Organisationen. Unter anderem gehören dieser Liste Stuttgart, Berlin, Bremen, Leipzig, Freiburg, Göttingen und Osnabrück an.

Es ist offensichtlich, dass immer größere Teile der Finanzwirtschaft begreifen, dass das Überleben der Menschheit auf dem Planeten Erde geschützt werden muss. Diese Entwicklung kann den Kohleausstieg schnell ermöglichen. Sie wird damit die unverantwortliche Kohleschutzpolitik von Union, SPD, FDP und Linken ins Leere laufen lassen.

Quelle: www.hans-josef-fell.de 

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