Australiens Rekordausbau Erneuerbarer Energien trotz bremsender Regierungspolitik – Ähnliches auch in Deutschland möglich

Während der Ausbau der Erneuerbaren Energien hierzulande zunehmend im Absturz begriffen ist und die Politik – gutwillig ausgelegt – tatenlos zusieht, vollzieht sich der Erneuerbaren-Ausbau in Australien in einer Geschwindigkeit, von der wir hier gegenwärtig nur träumen können und das, obwohl die australische Regierung nach wie vor fossile Brennstoffe aktiv fördert.

Neuste Forschungsergebnisse der Australier Andrew Blakers und Dr. Matthew Stocks (Australian National University) zeigen, dass Australien trotz politischer Verhinderungsmaßnahmen auf dem besten Weg ist, weltweiter „Superstar“ der Erneuerbaren zu werden. Denn das Land hat absehbar die höchste Pro-Kopf-Zuwachsrate an Wind- und Solarenergie weltweit, wenn wie zu erwarten insgesamt 16-17 GW an Neuinstallationen in den Jahren 2018-2020 auch umgesetzt werden. Dadurch, so prognostizieren es die Forscher, könnten die Emissionen in Australien nach einem aktuellen Emissionshöhepunkt von rund 540 Megatonnen CO2-Äquivalenten in den nächsten Jahren (2020-2023) um bis zu vier Prozent zurückgehen, in den Folgejahren vermutlich noch deutlich mehr. Ob das Ausmaß der Emissionsreduktion in dem erhofften Maße sogar noch gesteigert werden kann, hängt aber auch von der Regierung ab, die den Bau einer angemessenen Stromübertragung und -speicherung erleichtern müsse, betonen die Forscher.

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Trump schickt US-Soldaten nur noch zum Schutz der Ölfelder nach Syrien, nicht aber zum Schutz der Zivilbevölkerung

US-Präsident Trump hat angeordnet US-Soldaten aus Syrien abzuziehen, dortige Ölfelder aber weiter durch US-Truppen zu schützen. Dem amerikanischen Präsidenten geht es also nicht um den Schutz von Flüchtlingen und Zivilisten in Syrien, die durch den völkerrechtswidrigen Eingriff türkischer Truppen in Syrien oder durch die langjährigen Bürgerkriegsaktivitäten des syrischen Präsidenten Assad bedroht sind. Durch den Abzug der US-Truppen wird sogar befürchtet, dass die Terroraktivitäten des Islamischen Staates wieder zunehmen könnten.

Menschenleben vor diesen kriegerischen und terroristischen Aktivitäten zu schützen ist offensichtlich kein Ziel, das Präsident Trump im Auge hat. Ölquellen zu schützen hingegen sehr wohl. Damit wird wieder offensichtlich, dass die Politik von Präsident Trump an den klimazerstörenden Interessen der großen Ölkonzerne ausgerichtet ist, an denen er ja auch geschäftlich beteiligt ist, wie die Zeit in einer klaren Analyse beschrieb.

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Selbst riesige Bergbaukonzerne stellen auf 100% Erneuerbare um, aber in Deutschland kommt der Ökostromausbau weiter massiv unter die Räder

Die wirtschaftliche Entwicklung der Erneuerbaren Energien ist phänomenal. Nun steigen immer mehr Bergbaukonzerne aus ökonomischen Gründen auf eine Energieversorgung mit 100% Erneuerbaren Energien um. So hat der Bergbaugigant BHP für seine chilenischen Kupferminen beschlossen, alle Kohlelieferverträge zu kündigen und auf Solarenergie und Wasserkraft umzusteigen.

Das ist ein erheblicher Beitrag zum Klimaschutz, denn BHP vermeidet damit zukünftig jährlich drei Millionen Tonnen CO2-Emissionen. Auch andere Bergbauunternehmen, wie zum Beispiel OZ Minerals mit seinen Nickelminen in Australien, stellen auf Solar- und Windstrom um.

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Friedensnobelpreis für den äthiopischen Ministerpräsidenten

Der äthiopische Ministerpräsident Abiy Ahmed wird in diesem Jahr mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Damit wird er für seinen Einsatz für Frieden und internationale Zusammenarbeit ausgezeichnet. So hat Abiy Ahmed seit seinem Amtsantritt am 2. April 2018 nicht nur Frieden mit dem einstigen Erzfeind Eritrea geschlossen, sondern auch tausenden politischen Gefangenen Amnestie gewährt, die Medienzensur eingestellt, zuvor verbotene Oppositionsparteien legalisiert und den Einfluss von Frauen auf das politische und gesellschaftliche Leben erheblich erhöht.

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Eindrücke von der UN-Energiekonferenz in Bangkok

Vom 7.bis 8. Oktober veranstalteten die Regionalkommissionen der UN zusammen mit dem thailändischen Energieministerium im UN-Center in Bangkok ihre 10. Konferenz für Energie und nachhaltige Entwicklung.

In den Regionalkommissionen arbeiten fünf regionale Kommissionen zusammen, die sich um die ökonomische Entwicklung der Regionen kümmern, die UNECE für Europa und Zentralasien; die ESCAP für Asien und den Pazifikraum, die ECLAC für Lateinamerika, die ESCWA für Westasien und die ECA für Afrika. Die Konferenz sollte den Stand und die Strategien zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG) diskutieren, insbesondere Ziel SDG7: nachhaltige Energieversorgung.

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Neue Studie: EEG-Umlage hat den Strompreis vergünstigt und nicht verteuert – Ohne Ökostrom wäre der Strompreis viel höher.

Es war das zentrale Argument: die Erneuerbare Energien würden den Strompreis nach oben treiben und damit Verbraucher wie Wirtschaft überfordern. Damit wurde seit 2010 der Niedergang des Ausbaus der Erneuerbare Energien in vielen EEG Novellen organisiert und damit die Verfehlung von Klimaschutz an sich.

Im Zentrum der Kritik aus Politik und Wirtschaft am EEG war immer die angeblich preistreibende Umlage, sie sei verantwortlich für die stetig wachsenden Strompreise. Das EEG und damit der Ausbau der Erneuerbaren wurden und werden immer noch als zu teuer abgestempelt. Erst jüngst hat der CDU-Vorstand die Abschaffung der EEG Umlage gefordert. Zu Unrecht, wie nun eine Studie von Forscher*innen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg (FAU) im Auftrag der EWS Elektrizitätswerke Schönau eG zeigt.

Die Autoren Sebastian Kolb; Marius Dillig, Thomas Plankenbühler und Jürgen Karl gingen der entscheidenden Frage nach, was denn die Strompreise kosten würden, wenn es nicht den Ausbau der Erneuerbare Energien gegeben hätte. Die Wissenschaftler*innen konnten nachweisen, dass die Strompreise ohne Erneuerbare Energien und damit ohne EEG-Umlage um etwa 45% höher lägen. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass die EEG-Umlage genau das Gegenteil von dem bewirkt hat, was ihr vorgeworfen wurde. Denn der Zubau an Erneuerbaren hatte eine konstant dämpfende Wirkung auf die Strompreis-Bildung an der Börse.

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Stromerträge der Windparks

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