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Trumps Griff nach dem Erdöl von Venezuela könnte in einem Fiasko enden – dank der Energiewende und der Verbraucher

Der völkerrechtswidrige Überfall auf Venezuela könnte für die USA wirtschaftlich und umweltpolitisch in einem Fiasko enden – auch dank der fortschreitenden Energiewende weltweit und der Mithilfe der Verbraucher. 

US-Präsident Donald Trump ließ mit einem völkerrechtswidrigen Überfall auf Venezuela den Präsidenten und Diktator des Landes, Nicolás Maduro, kidnappen und dabei über 30 Menschen ermorden. Neben dem wohl vorgeschobenen Vorwurf des organisierten Drogenhandels betonte Trump, es gehe ihm um die Kontrolle der großen Erdölreserven Venezuelas, nachdem Maduros Vorgänger Hugo Chávez fast alle US-Ölfirmen im Land verstaatlicht hatte. Er erwarte milliardenschwere Investitionen von US-Erdölkonzernen in die Infrastruktur sowie in neue Fördergebiete in Venezuela. Damit könnten die Unternehmen große Geschäfte machen. Trump will dafür sogar amerikanische Steuergelder einsetzen.

Doch es gibt erhebliche Zweifel, dass dieser Plan aufgeht – aus umweltpolitischen wie aus wirtschaftlichen Gründen – aber auch, weil die fortschreitende Energiewende weltweit Trumps Idee einen Strich durch die Rechnung machen dürfte.

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