Für eine zukunftsgerichtete Klimapolitik

Letzten Freitag, 25. September, war wieder weltweiter Klimastreik. Über 3000 Demonstrationen über den ganzen Globus verteilt, allein in Berlin versammelten sich rund um das Brandenburger Tor über 21.000 Menschen, deutschlandweit waren es 200.000 Demonstrant*innen. Zurecht warfen die Redner*innen den Regierungen und insbesondere der Deutschen weitestgehende Untätigkeit vor. Jegliche Klimaziele Deutschlands und der EU sind unzureichend, um der zunehmend eskalierenden Klimakrise entgegenzuwirken. Ähnliche Proteste werden wohl zunehmen, lauter und unangenehmer werden, da sich die Politik weiterhin weigert notwendige Maßnahmen zu ergreifen. Hier setzen Fridays for Future an, sie wollen alles daran setzen, dass bis zur Bundestagswahl im nächsten Jahr alle Parteien ein 1,5°C-kompatibles Regierungsprogramm vorweisen. Denn bis jetzt ist kein einziges Parteiprogramm ambitioniert genug. Besonders die aktuelle Regierung wird ihrer Verantwortung nicht gerecht. Trotz vorgeblich weitreichenden Maßnahmen zum Klimaschutz steuert die deutsche Klimapolitik auf 3-5°C zu, genau an diesem katastrophalen Temperaturanstieg werden auch Wirtschaftsminister Altmaier’s zu kurz gegriffenen „20 Vorschläge für Klimaschutz und Wirtschaftskraft“ so gut wie nichts ändern können.

Lesen Sie hier die Analyse der klima- und energiepolitischen Vorschläge von Peter Altmaier und eine politische Agenda, die wirklich zum Klimaschutz führt, von David Wortmann und Hans-Josef Fell:

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EEG nicht weiter zum Energiewende-Verhinderungsgesetz machen!

In einem offenen Brief an die Bundesregierung fordert die Energy Watch Group gemeinsam mit fünf weiteren Organisationen, Weichenstellungen für einen schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien ins Zentrum der Energiepolitik und der anstehenden EEG-Novelle zu rücken und dabei die Bürgerenergie als treibende Kraft zu stärken. Der von Parents for Future initiierte Brief wurde auch von Bündnis Bürgerenergie, dem Bund der Energieverbraucher, der Europäische Energiewende Community und dem Solarverein Goldene Meile mitunterzeichnet.

Brief an die Bundesregierung: EEG nicht weiter zum Energiewende-Verhinderungsgesetz machen!

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Belarus: Auch Umweltschützer*innen werden willkürlich verhaftet und entführt

Der Protest gegen den Diktator Lukaschenko hat große Teile der Bevölkerung in Belarus erfasst, die sich mit großem Mut gegen die jahrzehntelange Unterdrückung auflehnen.

Hunderttausende gehen seit Wochen friedlich protestierend auf die Straße, trotz der Gefahr, dass sie willkürlich verhaftet, entführt, gefoltert und mit dem Tode bedroht werden.

Tausende Frauen demonstrierten alleine am Samstag friedlich gegen das Regime, über einhunderttausend gestern in ganz Belarus. Vermummte Schergen der Staatsgewalt antworteten mit brutaler Gewalt und Entführungen.

Die Zahl der insgesamt Verhafteten oder Verschleppten ist ungewiss geht aber in die Tausende, alleine gestern, am 13. September, sind über 400 verhaftet worden. Oft ist nichts zu ihrem Verbleib bekannt.

Vor Tagen wurden auch drei führende Umweltschützer*innen in ihren Wohnungen oder auf der Straße verschleppt.

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