UN-Chef: „Alarmstufe Rot für unsere Welt“

Deutsche Spitzenpolitiker haben zwischen den Jahren die großen globalen Probleme wieder einmal verdrängt und versucht, ihre Wähler einzulullen. Das galt für die Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin ebenso wie für die Behauptung von Sigmar Gabriel, wonach sich die SPD im Jahr 2017 zu sehr um Umweltschutz anstatt um Arbeitsplätze gekümmert habe. Dabei ist die Arbeitslosenstatistik besser als je zuvor seit 1990, aber der Umwelt geht es schlechter als je zuvor.

In dieser Situation redet wenigstens noch der UNO-Chef Antonio Guterres Klartext. Wörtlich sagte er soeben: „Ich rufe Alarmstufe Rot für unsere Welt aus.“

Nach den peinlichen Beruhigungspillen von Merkel und Gabriel stellt sich die Frage: „Wie kann es Deutschland gut gehen, wenn es dem Planeten so schlecht geht?“

Guterres erinnert an die „Rückkehr zur Angst vor einem Atomkrieg“, an den Klimawandel, an die „wachsende Ungleichheit zwischen arm und reich“, an „zunehmenden Nationalismus“ und an „Fremdenfeindlichkeit“.

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Klimaschutz vor Ort ist mehr denn je nötig

CDU/CSU und SPD machen sich aktuell in Koalitionsverhandlungen daran, ihre schon viel zu schwachen Klimaschutzziele für 2020 zu kassieren. Sie wollen ihre Klimaschutzbemühungen - nach Jahren einer Antiklimapolitik in der GroKo - noch weiter drosseln. Mit der AfD ist erstmals eine Gruppe von Klimawandel-Skeptikern und -Leugnern ins Deutsche Parlament eingezogen und die FDP hat eine wirksame Klimaschutzpolitik ohnehin immer attackiert.

In solchen Zeiten ist es umso wichtiger, dass der Klimaschutz „von Unten“ weiter an Fahrt aufnimmt. Sehr erfreulich sind da die vielen ehrenamtlich Engagierten, Initiativen und Bündnisse vor Ort in ganz Deutschland. Als ein Mut machendes Beispiel heute der Hinweis auf den 2. KlimaSchutzKongress in der Region Würzburg.

Die im Jahr 2007 gegründete Klima-Allianz Würzburg veranstaltet nach ihrem Energiewendekongress 2011 und dem ersten KlimaSchutzKongress im letzten Jahr bereits ihren dritten regionalen Kongress. Ein Team um Stadtrat Patrick Friedl aus fünfzehn Gruppen, Organisationen und Parteien hat wieder ein umfassendes Programm mit weit über die Region hinaus anerkannten Fachleuten zusammengestellt. Hier ein Auszug aus ihrem Programm: 

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Ein Recht auf die Sonne

Die bayerischen und österreichischen Solarinitiativen wollen ihren Einsatz für Klimaschutz verstärken. Eine starke Resolution wurde auf der Jahrestagung 2018 der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen und österreichischen Solarinitiativen (ABSI) in Erlangen einstimmig verabschiedet.

Die ABSI fordert ein Recht auf die Nutzung der Sonnenenergie.

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Klimaschutz in Deutschland völlig am Ende

Alle reden von der Notwendigkeit, die jährlichen CO2-Emissionen zu senken und entsprechende politische internationale Ziele sind längst verpflichtend eingeführt. Aber die Realität in Deutschland ist das glatte Gegenteil. Klimaschutz findet nicht mehr statt. Die „Klimaschutzpolitik“ der „Klimaschutzkanzlerin“ Merkel führt seit Jahren zum weiteren Steigen von jährlichen Klimagasemissionen und damit zum beschleunigten Aufheizen der Erdatmosphäre.

Die CO2-Emissionen in Deutschland sind 2016, laut neuesten Zahlen des Umweltbundesamtes (UBA), im zweiten Jahr in Folge sogar wieder deutlich gestiegen.

Ursache sind insbesondere die seit Jahren von CDU/CSU/FDP/SPD konsequent verfolgte Drosselung der Ausbaudynamik bei Erneuerbaren Energien und die fehlende Bereitschaft, Kohle-, Erdgas- und Erdölnutzungen im Strom-, Heizungs- und Verkehrssektor zu beenden.

Bezeichnend für das Klimaschutzversagen weiter Kreise in Deutschland ist, dass diese Meldung des UBA über das völlige Klimaschutzversagen Deutschlands meist nur eine kleine Randnotiz in den  Medien der letzten Tage war.

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Das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende – Die Energiewende naturverträglich gestalten

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland wird massiv gegenüber den großen Potentialen, den technisch ökonomischen Möglichkeiten, der Bereitschaft von Bürgern und der aus Klimaschutzgründen notwendigen Ausbaugeschwindigkeit ausgebremst. Dafür gibt es einige Ursachen. Zwei davon sind zentral: Die verschiedenen Gesetzesänderungen zum EEG der letzten Jahre und die Widerstände aus den Naturschutzverbänden.

Es ist keine Frage, auch lokaler Natur- und Artenschutz ist zwingend notwendig. Natürlich kann und muss einzelnen Anlagen die Genehmigung versagt werden, so in FFH-Gebieten. Die Frage ist aber, ob die notwendige Balance gefunden ist zwischen der Notwendigkeit des schnellen Ausbaus der Erneuerbaren Energien als Klimaschutzmaßnahme und dem lokalen Naturschutz. In Deutschland ist das längst nicht mehr der Fall. Der Klimaschutz kommt unter die Räder, der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist viel zu langsam. Angesichts dieser Tatsache sind viele Aktivitäten lokaler Naturschützer kontraproduktiv zum Klimaschutz.  

Naturschützer opponieren oftmals vor Ort massiv gegen den Ausbau der Erneuerbaren Energien und Naturschutzbehörden verweigern vielfach Genehmigungen. Eine Abwägung mit den Belangen des Klimaschutzes – obwohl im Naturschutzgesetz vorgeschrieben - findet selbst vor Gerichten so gut wie nie statt.

Dabei ist die Klimaveränderung heute schon die Hauptursache für den massiven Artenschwund auf der Erde, wie ihn dieser Planet seit den Eiszeiten nicht mehr erlebt hat. Wenn die Weltgemeinschaft nicht binnen zwei Jahrzehnten zu einer 100% Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien als wichtigste Maßnahme für eine Nullemissionswirtschaft kommt, dann laufen alle lokalen und regionalen Artenschutzmaßnahmen völlig ins Leere.

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Stromerträge der Windparks

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