Aktuelles der Windkraftwerke

Das globale Förderband

Und wieder trugen unsere 8 Windkraftanlagen mit einer Produktion von 1,02 Millionen Kilowattstunden im März dazu bei, dass sich unser Klima nicht so schnell verändert. In den letzten 5 Jahren brachte uns dieser Monat durchschnittlich 754.896 kWh. Wir hatten also endlich deutlich mehr Windertrag, als erwartet. Die Mettweiler 1 brachte sogar wie in alten Zeiten über 100.000 kWh in einem Monat.

Ich möchte euch heute ein Verständnis über das globale Förderband näher bringen. Es ist nicht "der" Golfstrom, der unser Klima in Europa bestimmt. Der Golfstrom ist Teil des globalen Förderbandes, oder auch Thermohaline Zirkulation genannt. Wir brauchen jetzt nicht das gesamte Förderband betrachten, nur eine kleine Erweiterung unseres Wissens.

Der Golfstrom bekommt seine Bezeichnung ab North Carolina. Er ist so groß, dass seine Strömung 100 mal so viel Wasser wie alle Flüsse der Erde zusammen genommen hat und dieses Wasser mit 6,5 km/h nach Norden transportiert. Die Wärmemenge entspricht der Erzeugung von 4 Millionen großen fossilen Dinosaurier-Kohlekraftwerken. Sein Wasser bekommt er aber aus dem Indischen Ozean. Wow, wie kommt das denn an die Ostküste von den USA?

Ganz einfach. Das warme Oberflächenwasser des Indischen Ozeans und das ist wirklich warm, macht sich auf den Weg um die Südspitze Afrikas. Von da aus geht es quer über den Südatlantik durch die Antillen in den Golf von Mexiko. Dort heizt es sich mächtig auf und kommt in den Norden zu uns bis nach Sibirien mit dieser riesigen Wärmemenge.

Weiterlesen ...

EURATOM abschaffen

60 Jahre maßlose Atomförderung sind genug. Die ungeheuerlichen Privilegien für die Atomwirtschaft, die durch EURATOM gewährt werden, müssen endlich abgeschafft werden.

In einer Resolution forderten die Teilnehmer der in Linz (Österreich) hervorragend von Atomstopp organisierten und gut besuchten internationalen Konferenz das Ende von EURATOM. Atomkritische Staaten werden aufgefordert, spätestens in zwei Jahren EURATOM einseitig zu kündigen und jegliche finanzielle Unterstützung von EURATOM einstellen, falls es bis dahin keine Vertragsstaatenkonferenz gegeben hat. Eine solche Vertragsstaatenkonferenz muss das Ziel haben, alle Fördertatbestände für den Neubau oder Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken einzustellen.

Weiterlesen

Atomgeschäfte treiben japanischen Konzern Toshiba in die Insolvenz

Nachdem bereits Ende letzten Monats Toshibas Unternehmensgesellschaft, die Westinghouse Electric Company in den Konkurs geschickt wurde, um den Mutterkonzern zu retten, steht nun auch der Technologie-Riese mit etwa 190.000 Angestellten selbst kurz vor dem Aus. Toshiba steckt bereits jahrelang tief in der Krise nach einer Bilanzmanipulationsaffäre und Milliardenbelastungen durch das US-Atomgeschäft.

Westinghouses Baubeteiligungen an Atomkraftwerken im südöstlichen Amerika hatten das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten gebracht und dazu geführt, dass am 29. März das Insolvenzverfahren eingeleitet wurde. Ob und wie es mit den Projekten weitergeht, ist derweil noch unklar. Nach Aussagen von Richard Nephew vom Center on Global Energy Policy der Columbia Universität repräsentiert Westinghouses Pleite eine noch nie dagewesene Dimension. Der Fall Westinghouse zeigt auch, wohin es in Zukunft mit nuklearer Energie gehen könnte. Der schnelle Anstieg günstiger Erneuerbarer Energien, die abnehmende Nachfrage nach konventioneller Elektrizität und auch das atomare Desaster von Fukushima haben ihren Anteil daran, dass das atomare Zeitalter sich bereits dem Ende zu neigen scheint. Schon vor dem offiziellen Konkurs ihres Tochterunternehmens hatte Toshiba beschlossen, Westinghouse aus ökonomischen Gründen keine neuen Kraftwerke mehr bauen zu lassen.

Weiterlesen

SNEC zeigt: Die PV-Industrie hat längst ihren Schwerpunkt in China

Gestern ist eine der größten PV-Messen der Welt, die SNEC 2017 in Shanghai erfolgreich zu Ende gegangen.

Auf etwa 180.000 Quadratmetern Fläche haben über 1.500 Solarfirmen die große Vielfalt der PV-Anwendungsmöglichkeiten und das überwältigende Industriepotential gezeigt. Über 220.000 Besucher drängten sich in den riesigen Hallen der Messe in Shanghai. Zum Vergleich: die ehemals größte PV-Messe der Welt, die Intersolar in München hatte 2016 „nur“ 1.063 Aussteller auf 44.000 Quadratmetern Ausstellerfläche und etwa 45.000 Besucher. Deutlicher kann der von den Regierungen Merkel/Rösler/Gabriel verordnete Niedergang der PV im ehemals führenden Solarland Deutschland nicht dokumentiert werden. Es bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass die am 31. Mai ihre Pforten öffnende Intersolar 2017 in München wieder an Bedeutung zunimmt.

Weiterlesen

BYD fordert globale Abkühlung um 1°C

Letzten Montag Abend stellte in Shanghai der chinesische Batterie-, Bus- und Autohersteller BYD das weltweit erste familientaugliche reine Elektroauto vor. Die 5-sitzige Limousine soll eine Reichweite von 400 km haben und schnellladefähig sein. 

In seinen klaren Visionen sprach der BYD Promotor und Oscar Preisträger Leonardo DiCaprio die Notwendigkeit einer Nullemissionswelt an und unterstreicht auch die Forderung nach einer globalen Abkühlung von 1°C. Damit setzt sich in China die Forderung nach wirklich wirksamen Klimaschutz durch, statt des unzulänglichen Zieles der Klimakonferenz in Paris, wonach die weitere Aufheizung des Planeten um 2°C akzeptiert wird. 

Weiterlesen

Aus der Aralsee Austrocknung lernen

Die Austrocknung des Aralsees in Usbekistan und Kasachstan gilt als eine der schlimmsten Umweltkatastrophen der Welt.

Der Aralsee war einer der größten Binnenseen der Welt, 120-mal größer als der Bodensee. Die Austrocknung begann vor über 50 Jahren. Heute ist nur noch eine Restfläche von drei kleineren Seen übrig, die vermutlich in 10 Jahren völlig verschwunden sein werden. Von der ursprünglichen Seefläche von 68.000 Quadratkilometern ist der See auf heute nur noch etwa 14.000 Quadratkilometer geschrumpft und völlig versalzen. Auf der ehemaligen Wasserfläche ist heute eine riesige Wüste mit versalzten Böden.

Weiterlesen

Deutsche Verbände zeigen anders als in den USA keine Zähne gegen Klimaschutz-Roll-Back

Am 28.02 beendete Donald Trump die Klimaschutzbestrebungen seines Vorgängers Barack Obama. Damit hat er den Klimaschutz-Roll-Back der USA eingeleitet. Umweltverbände und Bundesstaaten kündigten schon ihre Klagen gegen diesen verheerenden Rückschritt in der Klimapolitik an. Insbesondere gegen die Abschaffung des Clean Power Plan, womit der Ausbau der Erneuerbaren Energien nun verringert werden soll. Doch nicht nur NGOs, auch Unternehmen bekennen sich offen zu den Zielen des Clean Power Plan und halten die Entscheidung von Präsident Trump für falsch. In den USA formiert sich also offener Widerstand gegen die Erneuerbare-Energien-Bremse.

Weiterlesen

Eindrucksvolles Projekt in Ecuador zeigt Weg zur nachhaltigen Ölgewinnung aus Jatropha

Am 22. März wurde von der Alliance for Rural Electrification (ARE) das Projekt 100% Erneuerbare Energie Hybrid System auf der Galapagosinsel Floreana und Herstellung von Jatrophaöl auf dem Ecuadorianischen Festland in Manabi zum besten Off-Grid Projekt in der Kategorie „Internationale Organisationen“ in Lissabon ausgezeichnet. Soraya Villaroya vom Inter-American Institute for Cooperation on Agriculture (IICA) und Dr. Georg Gruber von Vereinigte Werkstätten für Pflanzenöltechnologie (VWP) nahmen den Preis stellvertretend für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH entgegen.

Weiterlesen

Aufruf von 100 Trägerinnen und Trägern des Bundesverdienstkreuzes: Enquete-Kommission „Fluchtursachen“ einsetzen

Weltweit sind derzeit 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Deutschland hat 2015 nahezu eine Million Flüchtlinge aufgenommen und bemüht sich um ihre Integration. Das ist gut so. Die Politik hat sich allerdings seither darauf konzentriert, möglichst schnell die Flüchtlingszahlen in Deutschland zu reduzieren. Zwar wird beteuert, wie notwendig es sei, die Fluchtursachen zu bekämpfen. Eine umfassende und parteiübergreifende politische Initiative gibt es jedoch für diese längerfristige Aufgabe bisher nicht. Europaweite Initiativen sind notwendig, aber auch nationales Handeln.

Weiterlesen

NO2-Grenzwerte werden auch in München dauerhaft überschritten

Wenn es um Luftverschmutzung geht, wird hierzulande viel mit dem Finger auf China, Indien oder Polen gezeigt. Doch auch in Deutschland liegt in vielen Städten die Luftverschmutzung weit über den von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Grenzwerten.

Über etwa zwei Monate hat die Ludwig-Bölkow-Stiftung mit Unterstützung von Green City e.V. im Herbst 2016 an 50 verschiedenen Messpunkten die Durchschnittskonzentration von Stickstoffdioxid in der Stadt München gemessen.

Erschreckend: An mindestens 15 Orten im Stadtgebiet überschreiten die Werte teils deutlich die gesetzlichen Grenzen. Der in Deutschland gültige Grenzwert für den Jahresmittelwert von Stickstoffdioxid liegt bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter. Die WHO empfiehlt ebenso wie das Umweltbundesamt einen Jahresmittelwert von 20 Mikrogramm pro Kubikmeter nicht zu überschreiten. Ab diesem Wert müssen gesundheitliche Auswirkungen erwartet werden, wie zum Beispiel Atemwegserkrankungen oder Herz-Kreislaufprobleme. Besonders Kinder und Asthmatiker können davon betroffen sein.

Weiterlesen

Energiewende-Tempo versiebenfachen

Seit sieben Jahren gelingt es der Bundesregierung in Berlin nicht, den CO2-Ausstoß zu senken. Das ist schon deshalb peinlich, weil die Regierung damit zugeben muss, dass sie das selbstgesteckte Ziel, bis 2020 die CO2-Emissionen gegenüber 1990 um 40 % zu reduzieren, glatt verfehlen wird.

27,6% Reduktion sind bisher erreicht. Und das auch nur, weil nach der deutschen Einheit 1990 die DDR-Industrie zusammenbrach und damit ca. 15% weniger CO2 freigesetzt wurden. Wallfall-Profit, Mauerfall-Profit, spotten die Amis.

Bisher war Energiewende in Deutschland hauptsächlich Stromwende. Tatsächlich konnte der Anteil des Ökostroms von 5% im Jahr 2.000 auf 33% im Jahr 2016 gesteigert werden. Aber zu einer wirklichen Energiewende gehören auch eine Wärmewende und eine Verkehrswende.  Die Effizienz von Benzinautos stieg zwar in den letzten 30 Jahren, aber wurde durch entsprechend mehr Autos wieder wett gemacht. Elektro-Autos spielen noch immer keine Rolle in Deutschland. Und mit Erdöl wird weiter geheizt wie eh und je.

Weiterlesen

Stromerträge alle Windparks

Stromerträge Dambach

Stromerträge Hoppstädten

Stromerträge Mettweiler 1

Stromerträge Mettweiler 3

Stromerträge Mettweiler 4 & 5

Interessante Videos

ENERCON E126

The Enercon E-126 is a wind turbine model manufactured by the German company Enercon. With a hub height of 135 m (443 ft), rotor diameter of 126 m (413 ft) and a total height of 198 m (650 ft), this large model can generate up to 7.58 megawatts of power per turbine. The power output of the generator was changed from 6 MW to 7 MW after technical revisions were performed in 2009. The weight of the foundation of the turbine tower is about 2,500 t, the tower itself 2,800 t, the machine housing 128 t, the generator 220 t, the rotor (including the blade) 364 t. The total weight is about 6,000 t. The first turbine of this model was installed in Emden, Germany in 2007. The list price of one unit is $14 million plus install costs.

Quelle: Youtube / Extreme World and Engineering

Weitere interessante Videos finden Sie hier.

 

 

© 2007-2017 - Windkraftwerke Obere Nahe Verwaltungs GmbH
Trauntalstraße 34 - 55767 Brücken - Tel. +49 (0) 67 82 98 14 00 - Fax +49 (0) 67 82 98 14 01 - Email: info(at)windkraftwerke.de
×

Diese Webseite verwendet Cookies. Cookies werden zur Benutzerführung und Webanalyse verwendet und helfen dabei, diese Webseite besser zu machen. Mehr Infos hier: Datenschutzerklärung

Mehr Infos