PV-Anlage auf dem Acker erhöht die Flächeneffizienz um 60%

In Asien, vor allem in China, wird inzwischen bei großen Solaranlagen die Stromgewinnung mit der Ackernutzung unter den Modulen verbunden. Ziel ist es, vor allem in dicht besiedelten Räumen eine effizientere Nutzung der Fläche zu ermöglichen und so die Gesamterträge von der gleichen Fläche zu erhöhen.

In Deutschland lehnen Bauernverband und Agrarministerium die Agrophotovoltaik (APV) weitgehend ab, mit dem Argument, die PV-Anlagen würden wertvolle Ackerflächen verringern. Ein visionsloses und falsches Argument, denn genau das Gegenteil ist richtig: Agrophotovoltaik ermöglicht einen Doppelnutzen vom Acker: Solarstrom und Ackerfrüchte vom gleichen Acker.

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Weltweit größte Biokohleanlage in Betrieb genommen

Für einen wirksamen Klimaschutz müssen in den kommenden Jahrzehnten große CO2-Mengen aus der Atmosphäre entnommen werden. Die natürlichen Prozesse wie Aufforstung und Humusaufbau sind dazu wichtig, aber zu langsam.

Nun gibt es einen technologischen Durchbruch. Die Firma AVA GmbH hat die erste Anlage zur hydrothermalen Carbonisierung (HTC) im industriellen Stil im Industriepark Relzow bei Anklam in Mecklenburg-Vorpommern reaktiviert. AVA wird in den kommenden Jahren weitere große Anlagen mit einer Jahreserzeugung von je 50 000 Tonnen Biokohle bauen, konkrete Anfragen u.a. aus China gibt es bereits.

Gerade in China gibt es großes Interesse, da dort in den Megastädten und den intensiv genutzten landwirtschaftlichen Räumen dringend Lösungen gesucht werden, mit den riesigen, die Gewässer verschmutzenden, organischen Abfällen umzugehen. Die HTC-Anlagen nutzen als Input Klärschlamm, organische Siedlungsabfälle, Erntereste und Abfälle aus der Lebensmittelverarbeitung. Diesen problematischen Abfällen werden mit der HTC die Nährstoffe entzogen. Insbesondere Phosphor als Düngemittel kann fast vollständig recycliert werden. Der ehemals als CO2 in der Atmosphäre befindliche Kohlenstoff, welcher durch die Pflanzen in die organischen Abfälle gelangte, findet sich in der Biokohle wieder.

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Neue Studie: 100% Strom aus Erneuerbaren Energien weltweit ist machbar und kostengünstiger als das konventionelle Stromsystem von heute

Neue Studie: 100% Strom aus Erneuerbaren Energien weltweit ist machbar und kostengünstiger als das konventionelle Stromsystem von heute

Dieser Text erschien als Pressemitteilung der Energy Watch Group am 8. November 2017.

Eine weltweite Energiewende hin zu 100% Erneuerbarer Stromversorgung ist nicht mehr nur eine reine Zukunftsvision, sondern greifbare Realität, welche durch die bahnbrechende neue Studie der Lappeenranta University of Technology (LUT) zusammen mit der Energy Watch Group (EWG), präsentiert wird. Die Studie wurde am 8. November 2017 während des Global Renewable Energy Solution Showcase Events (GRESS) im Rahmen der Klimakonferenz der Vereinten Nationen COP23 in Bonn präsentiert.

Die Studie liefert aufschlussreiche Ergebnisse: Ein weltweites Elektrizitätssystem, das komplett auf Erneuerbaren Energien basiert, schafft Versorgungssicherheit zu jeder Stunde über das komplette Jahr und dabei auch noch kosteneffizienter als das aktuelle Stromsystem, welches hauptsächlich auf fossilen Brennstoffen und Kernkraft basiert.

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Solarthermie braucht wesentlich größere staatliche Unterstützung

Auf der Jahreskonferenz der mit über 1.700 Mitgliedern wohl weltgrößten Solarenergievereinigung ISES (International Solar Energy Society) in Abu Dhabi diskutierten über 500 Teilnehmer vier Tage lang intensiv über den Weg zu einer Welt mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien. In diesem Jahr stand der Beitrag von solarer Wärme und Kühlung im Mittelpunkt der über 300 Vorträge aus über 50 Ländern.

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Stromerträge der Windparks

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