Pariser Klimaziele ade?

Welch ein Jubel als im Dezember 2015 alle Regierungen der Welt dem Pariser Klimaabkommen zugestimmt hatten! 195 Regierungen und ein großes Ziel: Klimaschutz! Ein Kommentar von Franz Alt

Die Welt hatte sich vielleicht zum ersten Mal als eine große Weltfamilie verstanden. Aber wo bleibt die Umsetzung der guten Absichten?

Eine gewichtige Antwort auf diese entscheidende Frage gibt jetzt der Weltklimarat (IPCC) in einem neuen Bericht: Das ehrgeizige Ziel des Pariser Abkommens wird wahrscheinlich („zu 66%“) nicht erreicht. Ziel ist, die Erderhitzung nicht mehr als um 1,5 Grad gegenüber 1870 steigen zu lassen.

Also: Ausstieg aus der Kohle und Schluss mit der Ölförderung, Schluss mit der Pyromanie! Und rasch rein in die Erneuerbaren Energien, zu 100%. Keep the coal in the hole and the oil in the soil. Lasst Kohle und Öl dort, wo die Weisheit der Natur sie nicht zufällig abgelegt hat – unter der Erde!

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Versagende Luftreinhaltepolitik in Deutschland: Jetzt wird es ernst

Seit Jahren gibt es EU-Richtlinien, die die Nationalstaaten zu einer Verbesserung der Luftqualität zwingen sollen. Angesichts der über 400 000 jährlichen Toten in der EU infolge von Luftschadstoffen eine notwendige Maßnahme.

Doch Deutschland hat sich mit einer kontraproduktiven Politik der Unterstützung von Verbrennungsmotoren, insbesondere des Diesels und der Kohlekraftwerke, geweigert, mit ausreichenden Maßnahmen für eine verbesserte Luftreinhaltung zu sorgen.

Umweltministerin Barbara Hendricks wurde vor ein paar Tagen zusammen mit anderen Sündern aus europäischen Staaten nach Brüssel zitiert, wo ihr unmissverständlich klar gemacht wurde, dass die bisher vorgelegten Luftreinhaltemaßnahmen seit Jahren wegen Unzulänglichkeit gegen die Europäischen Richtlinien verstoßen. Sie konnte erneut keine ausreichenden gesetzlichen Maßnahmen vorlegen. Nun gibt es noch eine kurze Frist von wenigen Wochen, die die EU-Kommission erneut geben hat. Danach wird die EU-Kommission wohl Strafmaßnahmen einleiten, an deren Ende Milliarden Euro schwere Strafzahlungen stehen.   

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Deutschland verliert wegen BDI und GroKo-Politik völlig den Anschluss an die weltweit rasante Modernisierung der Industrie

Die neue Koalition aus Union und SPD will die Klimaschutzziele bis 2020 aufgeben und der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) sieht im Klimaschutz immer noch eine Kostenbelastung. Mit diesen Handlungen und Betrachtungsweisen koppeln sie die deutsche Industrie immer mehr von der sich weltweit rasant entwickelnden Modernisierung mit Nullemissionstechnologien ab und gefährden damit mittel- und langfristig den Industriestandort Deutschland.

Deutlich wird dies durch die letzte Woche veröffentlichte neue BDI-Studie zum Klimaschutz.

Eine wirklich absurde Studie, die wieder einmal nur die „Kosten“ der Energiewende in den Mittelpunkt rückt. Die üblichen Zeitungen, die immer wieder gegen die Erneuerbaren Energien schreiben, bauschen dies wie so oft in unseriöser Art auf, so beispielsweise die Welt.

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Großer Auftakt auf der IRENA Vollversammlung

Am Tag vor der Vollversammlung der International Renewable Energy Agency (IRENA) in Abu Dhabi trafen sich Parlamentarier aus aller Welt mit privaten Investoren. Auf dem Dialogforum „Public-Private Dialogue: Unlocking Renewable Energy Investment“ wurden intensiv noch vorhandene Hindernisse und bessere politische Rahmenbedingungen zu deren Überwindung diskutiert.

Steve Sawyer vom Global Wind Energy Council stellte den Entwurf des IRENA Papieres vor: „Scaling up renewable energy investment in emerging markets“ und Stefan Gsänger, Generalsekretär des Weltwindverbandes den Entwurf des IRENA Papieres „Community Energy“ (Bürgerenergie). In diesem Bürgerenergiepapier wird auch auf das Papier der Energy Watch Group (EWG) zur Diskussion um Ausschreibungen und Einspeisevergütungen Bezug genommen.

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Union und SPD wollen den hohen Beitrag Deutschlands zur Aufheizung der Erde weiter erhöhen

Schon in den ersten Sondierungsgesprächen waren sich Union und SPD erstaunlich schnell einig: Wirksamen Klimaschutz soll es nicht geben. Angestrebt wird, dass Deutschland auch weiterhin mit hohen Kohlendioxid- und Methanemissionen einen wichtigen Beitrag zum weiteren und massiven Aufheizen der Erdatmosphäre leisten soll. Dafür wollen sie das eh schon vollkommen unzulängliche Klimaschutzziel der Bundesregierung aus dem Jahr 2007 mit 40% CO2-Emissionsreduktion bis 2020 aufkündigen und nicht erfüllen. Die 80 Millionen Deutschen sind zwar nur knapp 1% der Weltbevölkerung, emittieren aber über 3% der weltweiten Klimagase und gehören damit zu den größten Klimasündern der Welt.

Dabei hat sich die Aufheizung der Erde in den letzten Jahren massiv beschleunigt, was ja eine Verstärkung, statt Reduzierung der Klimaschutzanstrengungen erfordern würde. 
Nach Auswertungen des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage ECMWF war 2017 das zweitheißeste Jahr seit den Wetteraufzeichnungen. Mit 1,2 °C Erwärmung über dem vorindustriellen Niveau war 2017 fast genauso heiß wie 2016. Dabei war in 2017 das Wetterphänomen El Niño vorüber, welches die Erdtemperatur 2016 und 2015 zusätzlich nach oben trieb. Damit ist die Welttemperatur bereits 2017 so extrem hoch, dass sich klar abzeichnet, dass selbst wenn die Erdgemeinschaft keine Emissionen mehr machen würde, schon in wenigen Jahren das Pariser Ziel von 1,5 °C überschritten sein wird.

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Stromerträge der Windparks

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