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Regenwaldschutz kann sich auch ökonomisch lohnen

Der für den Klimaschutz unverzichtbare Regenwald insbesondere in Amazonien wird weiter abgebrannt und abgeholzt; in Brasilien auf Grund der verheerenden Politik des brasilianischen Präsidenten Bolsonaro sogar mit zunehmender Geschwindigkeit. So hatten Satellitendaten aufgezeigt, dass die Brandrodung des Regenwaldes in Brasilien um 30 % zugenommen hat und innerhalb eines Jahres eine Waldfläche der Größe Zyperns zerstört wurde. 

Bolsonaro begründet diese für die ganze Weltgemeinschaft bedrohliche Entwicklung stets damit, dass er eine ökonomische Entwicklung der Urwaldregionen möchte. Doch, dass Regenwaldschutz und ökonomische Entwicklung kein Gegensatz sein müssen, belegt das Kleinbauern-Projekt mit dem Start-up PERÚ PURO, das sich dem direkten, fairen Handel von sehr ökologisch angebauten Edelkakao aus Peru verschrieben hat.

PERÚ PURO verwendet für seine Produkte ausschließlich die sehr seltene Urkakao-Sorte „Chuncho“. Dieser wird von einer Kleinbauernkooperative nicht in den sonst üblichen Monokulturen, sondern in artenreichen, nachhaltigen Agroforstsystemen angebaut. Dafür werden auch degradierte Flächen durch ökologische Anbautechniken wieder nutzbar gemacht.

Diese Anbauweise schützt Biodiversität und das gesamte Ökosystem, nicht nur auf den Flächen selbst, sondern auch im angrenzenden Regenwald. Die Flächen können dauerhaft bewirtschaftet werden und verhindern somit unter anderem Brandrodung von Regenwäldern. Auf diese Weise wird die natürliche Lebensgrundlage von Mensch und Tier in der Region und speziell um Amazonas-Regenwald geschützt.

*Foto PERÚ PURO

PERÚ PURO handelt den Kakao ohne Zwischenhändler und zahlt den 45 Kleinbauern der Kooperative das Doppelte des Mindest-Bio-Fair-Trade-Preises vorfinanziert und direkt am Hoftor. Ab 2020 wird die Weiterverarbeitung des Kakaos, d.h. Rösten, Schroten, Abtrennen der Kakaoschalen, Weiterverarbeitung zu Kakaomasse direkt vor Ort durchgeführt. In Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein „Frederic – Hilfe für Peru“, den PERÚ PURO direkt unterstützt, konnte bei der Schmitz-Stiftung erfolgreich eine Kleinstanlage zur Weiterverarbeitung des Kakaos beantragt werden. Auch hier geht PERÚ PURO einen eigenen, nachhaltigen Weg. So wird die Anlage von den Mitgliedern einer Frauenkooperative betrieben werden. Damit leisten viele der Frauen erstmals einen eigenen, monetären Beitrag zum Familieneinkommen. Ein großer Schritt zur Selbstbestimmung von Frauen in einer größtenteils von Machismo geprägten Gesellschaft.

PERÚ PURO zeigt, dass Nachhaltigkeit, Fairness und Schutz von Regenwald, Biodiversität und Klima entlang der kompletten Wertschöpfungskette auch ein ökonomisch erfolgreiches Modell sein können. Und, dass es möglich ist diesen Ansatz mit höchsten Ansprüchen für Qualität zu verbinden und dennoch auf dem Markt preislich konkurrenzfähig zu bleiben.

In der Nacht vom 18. auf den 19. November 2019 wurden im Palacio de los Capitanes in Antigua, Guatemala im World Final der International Chocolate Awards die besten Schokoladen der Welt prämiert, darunter auch die beiden Chuncho Gold Schokoladen des 2015 gegründeten Frankfurter Start-Ups PERÚ PURO. Damit gehört PERÚ PURO zu den erfolgreichsten Bewerbern um die begehrten Trophäen des einzigen unabhängigen, weltweiten Schokoladenpreises. Was diese Auszeichnungen ganz besonders macht ist, dass bei der Prämierung allein die Qualität und der Geschmack der Schokoladen gewertet wurde. PERÚ PURO ist aber nicht nur im Hinblick auf die Qualität seiner Produkte einzigartig. Besonderes Augenmerk legt das Unternehmen auf höchste ökologische und Sozialstandards. 

Bis Weihnachten läuft die Aktion von PERÚ PURO und dem gemeinnützigen Verein „Frederic – Hilfe für Peru“ „900 Schokokisten für 900 Hektar Regenwald“. Durch den Verkauf der Schokolade wird es den Kleinbauern ermöglicht weiterhin Amazonas-Regenwald vor Brandrodung zu schützen und 10% des Erlöses jeder Schokokiste mit den soeben prämierten Schokoladen gehen direkt an den Verein als Spende für dessen vielfältige soziale, Gesundheits- und Bildungsprojekte.

*Foto PERÚ PURO

Einige der Projekte des Vereins werden darüber hinaus auch von den Vereinten Nationen gefördert, genauer gesagt vom Entwicklungsprogramm der UN (UNDP) in Peru und der UN Wüstenkonvention (UNCCD), die sich gegen zunehmende Desertifikation richtet. Darüber hinaus setzt der Verein vor allem auf Wissenstransfer, von der Verbesserung der Schulbildung, über nachhaltige Landwirtschaftstechniken bis zur Gründung von Frauengruppen.

Die wirklich hervorragende Schokolade können Sie hier bestellen: https://perupuro.de/shop/

Und direkte Spenden sind an folgendes Konto zu richten:

Spendenkonto
Frederic – Hilfe für Peru
IBAN: DE61 7906 9181 0000 0777 71
BIC: GENODEF1NDL – Raiffeisenbank Nüdlingen
http://www.frederic-hfp.de/

Falls Sie bisher noch nach einem passenden Weihnachtsgeschenk suchen oder nach einer Organisation, durch deren Spende Sie nachhaltige Entwicklungs- und Naturschutzarbeit leisten können, kann ich Ihnen PERÚ PURO und das Projekt Frederic – Hilfe für Peru nur wärmstens ans Herz legen. 

Quelle: www.hans-josef-fell.de 

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