Energie & Technik
Studie: Atomkraft blockiert Ausbau der erneuerbaren Energien PDF
Bei einer Laufzeitverlängerung für die deutschen Kernkraftwerke droht ein massiver wirtschaftlicher Konflikt zwischen Öko- und Atomstrom. Dies geht aus einer neuen Studie der Universität Flensburg im Auftrag des Energieversorgers LichtBlick hervor. „Die Laufzeitverlängerung provoziert ohne Not eine der größten wirtschaftlichen Auseinandersetzungen der Nachkriegszeit“, so Gero Lücking, Vorstand Energiewirtschaft von LichtBlick.
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Neue Broschüre „Der volle Durchblick in Sachen Energiepflanzen“ entkräftet Vorurteile PDF
„Landwirtschaftliche Rohstoffe sind eine echte Alternative zu fossilen Energie ...

... Der Anbau von Energiepflanzen wie Mais, Raps und Co. ist aber auch Vorwürfen wie Flächenverbrauch, Preistreiberei oder Regenwaldzerstörung ausgesetzt. Viele dieser Vorurteile halten jedoch einer näheren Überprüfung nicht stand,“ so Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien.

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Steuerbegünstigungen bei der Energiebesteuerung zielgerecht abbauen PDF
Zu dem Referentenentwurf zur Reform der Energiebesteuerung erklärt Lisa Paus, Obfrau im Finanzausschuss:
Energiebesteuerung ökologisch wirksamer zu gestalten und umweltschädliche Ausnahmetatbestände abzubauen, ist schon lange überfällig. Gerade diejenigen, die am meisten Energie verbrauchen und Treibhausgase in die Atmosphäre blasen, haben aufgrund von Steuerermäßigungen die geringsten Steuersätze. Es ist dringend notwendig, diese Begünstigungen zurück zu führen, um die Anreize zur Steigerung der Energieeffizienz zu erhöhen.
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Gegen den Strom PDF
Die erneuerbaren Energien werden jedes Jahr günstiger. Die Windkraft kann nach nur 10 Jahren Unterstützung durch die Stromkunden am regulären Markt verkauft und gehandelt werden und die Investitionen fallen weiter. Der Strom aus der Sonne verkraftet voraussichtlich die unvorsichtige Drosselung der Vergütung um 13% durch die Bundesregierung zur Jahresmitte 2010. Gegen den Trend der sinkenden Preise fordert jetzt die Atomenergie Fördergelder für den Bau neuer Kraftwerke.

Ohne staatliche Hilfe keine neuen Reaktoren

Großbritannien wird zum Schauplatz der Fauts Pas im Kampf um die zukünftige Energieproduktion. Bereits im April 2009 stellt E.ON auf der Insel klar, dass der Bau von Kernkraftwerken und eine starke Förderung der Windkraft nicht zusammen passen. Dies steht im Gegensatz zu der in Deutschland propagierten Kernkraft als so genannte Brückentechnologie.
RWE topt diese Aussage aktuell. Der Konzern hatte eine Studie bei KPMG in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse wurden diese Woche veröffentlicht und bestätigen Aussagen von Umweltorganisationen. Während der Strom aus Wind und Sonne immer günstiger wird, benötigt die Atomenergie bereits für den Bau von neuen Kraftwerken staatliche Hilfen.
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AKW-Hitze-Kollaps: EnBW bleibt cool PDF
Berlin/Karlsruhe - Die tropischen Temperaturen zwingen Deutschlands Atomkraftwerke in die Knie. Weil die Kühlung der Reaktoren mit Wasser aus Rhein, Neckar und Elbe nicht ausreicht, musste das AKW Brokdorf am Montag bereits für drei Stunden die Leistung um 50 Megawatt drosseln. Erwärmt sich das Kühlwasser noch weiter, droht am Wochenende eine Zwangsabschaltung. Das deutsche Umweltministerium warnt bereits und bezeichnet die Lage als "angespannt".


Keine Leistungseinschränkungen

Brokdorf ist kein Einzelfall. Auch läuft das AKW Unterweser derzeit mit deutlich geringerer Leistung. Seit Dienstag wurde das Kraftwerk von 1.345 auf 550 Megawatt gedrosselt, sagte ein E.ON-Sprecher. Atom- und Kohlekraftwerk-Betreiber EnBW www.enbw.de sieht die Hitze gelassen. "Die von uns an Rhein und Neckar betriebenen vier Atomanlagen können die Kühlung im Ernstfall auf Kreislaufbetrieb über Kühltürme umstellen", so EnBW-Sprecher Ulrich Schröder im pressetext-Gespräch. Derzeit bestünden keine Leistungseinschränkungen.

"Obwohl es bei einer hitzebedingten Abschaltung einiger Meiler nicht zu einem Engpass in der Stromversorgung kommt, zeigt die Technologie einmal mehr ihre Störungsanfälligkeit", meint Heinz Smital, Atomexperte bei Greenpeace Deutschland www.greenpeace.de, auf Nachfrage von pressetext. Dem Fachmann nach sind die erforderlichen Kühlkapazitäten ein weiteres Argument gegen die von der Bundesregierung forcierte Laufzeitverlängerung.
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